Dienstag, 11. April 2017

Probleme vermeiden und Dinge erledigen

Es kommt oft vor, das man einfach irgendwo sitzt, vielleicht TV guckt oder sich sonstwie die Zeit vertreibt. Aber dabei müsste man eigentlich Etwas erledigen. Jedoch denkt man in dem Moment gar nicht an diese Dinge.
Man denkt nur an das Schöne, was man tun kann und möchte. Die eigentlichen Aufgaben sind gar nicht da. Der große Schreck kommt dann, wenn sie einem wieder einfallen.

Ich habe schon oft über Todo-Listen und ähnliches geschrieben. Vielfach höre ich, man möchte solche Listen gar nicht machen. Bei näherem Nachfragen erfahre ich dann, es ist meist zu viel Arbeit, auf die man gar keine Lust hat.
Das ist natürlich ein böser Fehler. Sicher ist es aufwendig und unangenehm, solche Listen erst mal zu erstellen. Gerade wenn sie neu sind, kommt erst mal einiges zusammen. Später kommt aber nur noch das ein oder andere dazu.

Und wenn sie einmal existieren, egal ob Todo-Liste, Tages,- Wochen,- oder Monatsaufgabenliste, - wenn man sich dran hält, erleichtert einem dies das Leben.
Man muss nicht nachdenken, ob man etwas vergessen hat. Man erschreckt sich nicht wenn man merkt, man hat etwas vergessen. Man hat weniger Probleme im Leben weil man alles erledigt was erledigt werden muss. Und das ohne Stress, weil man es ja vorher richtig geplant hat.




Es ist also weniger ein "Zwang", wenn man mit Listen arbeitet um seine Aufgaben zu erledigen. Die Aufgaben sind auch ohne Listen da. Man hat nur weniger im Kopf. Und das ist weniger belastend. Vielleicht fällt es nicht so auf. Aber den Unterschied merkt man, wenn man dann nach diesen Listen lebt.

Sicher hat man vieles im Kopf. Man weiß, was zu erledigen ist. Und wann man es erledigt. Aber diese Listen helfen auch dabei, die Gedanken im Kopf zu ordnen. Wir haben alle auch andere Dinge im Kopf. Dinge über die wir nachdenken. Wenn man dazu auch noch die Aufgaben im Kopf hat, wird es irgendwann zu viel.

WIE man diese Listen schreibt, muss jeder selber wissen. In einem Terminkalender (Cheftimer?), oder in einem kleinen Kalender. Die Todo-Liste auch in den Kalender oder ein separater Block? Es muss jeder selber für sich entscheiden, wie man es am besten macht. Jedoch sollte man darauf achten, nicht zu viele verschiedene Listen zu nutzen. Ich finde, mehr als 3 sollten es nicht sein.
1. Kalender mit Dingen die an einem bestimmten Tag erledigt sein müssen.
2. Eine Todo-Liste mit Dingen die zwar erledigt werden müssen, aber ohne bestimmten Zeitdruck.
3. Eine Liste mit Terminen, die man wahrnehmen muss.
Hier liegt natürlich dann schon der Gedanke nahe, das man Nummer 3 in den Kalender von Nummer 1 mit unterbringt. So sind es dann nur 2 Listen.

Wie gesagt: Es muss jeder für sich selber entscheiden wie er es regelt. Doch wichtig ist, diese Listen "treten" einem auch bildlich gesehen in den Hintern. Man gibt sich somit selber Anweisungen, was wann wo und wie erledigt sein muss.

Wir haben alle mal Probleme. Sie sind Teil des Lebens. Aber wenn diese Probleme unsere Denkweise beeinflussen und das Denken sogar verhindern, ist das schlecht. Spätestens dann sollte man sich mit diesen Listen anfreunden.