Sonntag, 21. Februar 2016

Nicht aus der Ruhe bringen lassen

Leute, die sich gut organisieren können, erkennt man meist daran, dass sie erledigte Punkte von ihrer Liste streichen. Sei es die Tages, - oder Todo-Liste. Man weiß dann aber, sie erledigen Dinge nicht einfach so weil sie ihnen in den Sinn kommen. Sie machen sich Gedanken darüber, was sie erledigen müssen und halten dies auch nach, indem sie sich diese Punkte notiert haben und wegstreichen nach Erledigung.

Es ist also kein "Hexenwerk". Jeder kann dies. Egal ob im Beruf oder im Privatleben. Wobei beides sehr sinnvoll ist. Man ist einfach ergebnisorientiert. Man will ja mit diesen Notizen, etwas bezwecken. Was auch immer erledigt werden muss. Man zieht bestimmte Dinge erst nach einigem Überlegen in Erwägung und handelt nicht spontan. Nicht nur in Führungspositionen zeigen sie hier, dass sie überlegt an die Sache ran gehen und ihre Entscheidungen wirklich durchdenken.


Todo-Listen sind nicht für perfekte Menschen

Vermutlich tut man so was nicht, um perfekt zu sein. Denn wenn man sich Notizen macht, ist man noch lange nicht perfekt. Aber man ist nahe dran. Näher als wenn man alles macht, weil es gerade im Kopf ist. Man wirkt auch auf andere Menschen viel organisierter, wenn diese mitbekommen, dass man sich alles notiert und nach Listen arbeitet. Auch wenn sie es nicht direkt merken, wirkt die Arbeitsweise viel organisierter, weil man nichts vergisst.

Seine Aufgaben sollte man sich in den Kalender schreiben. Dafür sollte man sich am Jahresende einen "Cheftimer" zulegen für das nächste Jahr. Dann kann man seinen To-dos direkt einem Termin zuordnen. Alternativ kann man sich auch einen normalen Schreibblock nehmen und dort oben in der Ecke das jeweilige Datum hinschreiben.

Nicht vom Partner aus der Ruhe bringen lassen

Wenn man so eine Liste hat, arbeitet man auch in der Regel "eins nach dem anderen" ab. Das heißt, man fängt nicht 5 Sachen gleichzeitig an weil sie dringend sind. Man darf sich auch nicht von anderen aus der Ruhe bringen lassen. Zum Beispiel wenn man einen Partner hat, der etwas hektisch ist. Egal. Soll er oder sie reden. Hier muss man sich immer sagen, "eins nach dem anderen". Und mit einer Liste geht dies am besten.

Damit man nichts vergisst, darum steht es ja auf Papier. Und diese Liste wird abgearbeitet und erledigt. Punkt für Punkt. Wenn man sich aber ständig reinreden und nervös machen lässt, kommt am Ende nichts Sinnvolles dabei raus.

In der Regel ist es auch so, dass man komplizierte Dinge am Morgen erledigen sollte. Dann ist man ausgeschlafen und fit im Kopf. Anderes Beispiel: Am Abend so was zu erledigen, wäre sehr kontraproduktiv. Also man sollte seine Grenzen auch kennen und wissen, wann man besser aufhört. Dementsprechend sollten die Todo-Listen ausgelegt werden.

Man sollte auch wissen, wann die eigene Grenze erreicht ist. Ich habe zwar geschrieben, am Morgen ist man fit, am Abend eher müde, aber letztendlich kommt es auf den Menschen selber an. Und hier sollte man wissen, wann man wie leistungsfähig ist.


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