Freitag, 20. Oktober 2017

Hilfe beenden für andere

Viele kennen es sicher. Man ist immer da für andere. Man hilft immer, wo man kann. Man bietet sich immer an, zu helfen. Wenn andere Probleme haben oder in Not sind, ist man da. Aber was ist, wenn man selber mal Unterstützung braucht? Ich rede noch nicht mal von Hilfe. Oft reicht es ja schon, wenn man einfach das Gefühl hat, nicht alleine zu sein.

Was ist dann? Dann ist man alleine. Und es wird einem klar, man hat bisher immer den falschen Leuten geholfen oder helfen wollen. Egal worum es ging. Man war immer da. Man hat Ratschläge gegeben. Man hat Leute unterstützt. Man war immer zum Reden da. Ob das Reden immer so effektiv war, sei jetzt mal dahin gestellt. Aber alleine wenn man weiß, man ist nicht alleine, hilft das in vielen Situationen schon.

Man muss es jedoch auch zulassen. Sich zurückziehen ist nicht hilfreich. Auch wenn man schlechte Erfahrungen oder schlechte Situationen hatte. Man steht irgendwann alleine da. Ob man will oder nicht.

Wo sind die Leute, denen man immer geholfen hat? Wo sind die Leute, für die man immer da war? Diese Frage kann man nur mit einem "WEG" beantworten. Dann fragt man sich schon, warum man bisher immer für andere da war. Man hätte sich besser nur um sich selber gekümmert.

Daher ist es ratsam, man testet die Sache erst mal an. Langsam, zurückhaltend. Natürlich sollte man sich gegenseitig helfen. Aber wenn die Sache dann recht einseitig ist, wird es unproduktiv. Man kann sich mal hier und da anbieten, bei Kleinigkeiten zu helfen. Dann sieht man mal, ob diese Leute auch für einen da sind, wenn es einem selber nicht so gut geht. Wenn man selber Unterstützung braucht. Vielleicht sogar Hilfe.




Manche Menschen sind sehr hilfsbereit. Sie haben vielleicht sogar das "Helfersyndrom" und wissen es gar nicht. Vielleicht sind sie es auch immer gewohnt gewesen, zu helfen. Doch spätestens dann, wenn nichts zurück kommt, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob dies wirklich so effektiv ist. Ob es Sinn macht, anderen immer wieder zu helfen. Vielleicht sollte man es einfach lassen, auch wenn es schwer fällt.

Irgendwann kommt man zu der Erkenntniss, man kümmert sich besser nur um sich selber. Da weiß man wenigstens, dies ist effektiv. Man lebt sein eigenes Leben und organisiert sich entsprechend, damit alles erledigt ist wie es erledigt werden sollte. Um dies zu machen, sollte man natürlich auch für sich selber Notizen machen. Einen Plan, wann was erledigt werden muss. Sei es auf einem Blatt Papier oder in einem Kalender. damit man die Notizen immer alle beisammen hat. Es nutzt nämlich nichts, wenn man hier und da ein Stück Papier rumliegen hat, auf dem Notizen sind. Irgendwann findet man dieses Papier wieder und weiß nicht mal mehr, was man mit dieser Notiz eigentlich wollte.

Wie hießt es so schön? Verlass dich nur auf dich selber. Und das gilt auch für die Organisation des eigenen Lebens. Man sollte alles vom Morgen bis zum Abend organiseren und durchplanen. Dabei sollte man sich  nur auf sich selber verlassen und sich auch nicht von anderen stören lassen. Sei es durch Besuche oder per Telefon. Man muss seine Dinge organisieren. Das ist effektiver, als sich um andere zu kümmern.

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