Samstag, 12. November 2016

Ziele setzen und danach leben

Man lebt sein Leben. Man steht morgens auf und geht abends ins Bett. Und dazwischen kriegt man schon irgendwie die Zeit rum. Kommt euch das bekannt vor? Dann gehört ihr wohl zu den Leuten, die keine klaren Ziele haben für ihr Leben.

Denn Ziele sind WICHTIG! Man macht Ziele, um etwas zu erreichen. Sei es im Leben allgemein oder in bestimmten Situationen. Man weiß zum Teil, was man machen muss. Man erledigt die Dinge, weil sie erledigt werden müssen. Aber reicht das? Ich denke nicht.
Man muss vor Augen haben, WARUM man etwas macht. Sei es ein Projekt, welches in kurzer Zeit erfüllt ist, oder auch Ziele für das Leben. Wir kennen vielleicht das Bild von anderen Menschen, die irgendwo rumstehen und eine rauchen oder mit anderen plaudern. Die haben offenbar nichts zu tun
und leben irgendwie vor sich hin. Aber ist das so?

Man weiß es nicht. Man sieht hier nur eine Momentaufnahme. Und man sieht nicht, was diese Menschen im
Kopf haben. Für was sie leben und welche Ziele sie haben. Man sollte seine Ziele immer schriftlich festhalten. Das Aufschreiben macht einem diese Ziele bewusst. Aber man sortiert seine Gedanken auch und bringt sie
in eine “gerade Linie”. Es kann immer mal vorkommen, man hat was im Kopf, was man möchte.
Aber dies sind keine konkreten Ziele. Das sind eher Wünsche. Wünsche haben wir sicher alle. Aber Ziele hat nicht jeder.

Und dies macht auch den Unterschied aus zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen. Die weniger erfolgreichen Menschen leben so vor sich hin, machen vielleicht das, was getan werden muss, und das war es dann. Vielleicht wurde man so erzogen. Wenn auch unbewusst von den Eltern.

Aber wenn nicht mal die Eltern es einem vorgelebt haben, konkrete Ziele zu haben und danach zu leben, diese umzusetzen, wie sollen es Kinder dann lernen? Sie bringen es sich dann irgendwann selber bei. Aber es ist schwer, alte Angewohnheiten, die sie schon als Kind anerzogen bekamen oder auch nicht anerzogen
bekamen, zu ändern. Sie sind so aufgewachsen. Da ist es später schwer, sich zu ändern. Darum sollte man Kindern schon beibringen, danach zu leben, Ziele zu setzen und zu erreichen.




Es ist also egal, um was es geht. Um eine kurzfristige Tätigkeit oder um das Leben ansich: DER MENSCH BRAUCHT ZIELE!!!!
Danach muss er leben und sein handeln ausrichten. Man darf sich hierbei nicht um andere kümmern und sich mit ihnen aufhalten, wenn es nicht unbedingt nötig ist oder wenn es uneffektiv ist. Das muss man für sich selber entscheiden, wer und was einem wichtig ist. Aber Ziele müssen sein. Egal wie sie aussehen.

Aber eines ist hier sicher wichtig. Diese Ziele müssen messbar sein!!! Das heißt, sich als Ziel zu setzen, man will besser Leben, ist kein konkretes Ziel. Das ist eher ein Wunsch. Und selbst wenn man danach lebt, diesen Wunsch zu erreichen, ist es noch lange nicht optimal. Ein konrektes ZIEL wäre zum Beispiel,
wenn man am 31.12.2019 20.000 Euro auf dem Konto haben will. Hier hat man 2 Messpunkte, die man kontrollieren kann.

1. Ein konkretes Datum. Am 31.12.2019 muss das Ziel erreicht sein.
2. 20.000,- Euro. An diesem Datum müssen 20.000,- Euro auf dem Konto sein.

Hier kann man ganz konkret prüfen, ob dies erreicht sein wird. Nämlich ob man an diesem Tag diesen Betrag auf dem Konto hat.

Der Weg zum Ziel

Dann ist es wichtig, den Weg zu diesem Ziel festzulegen. Wie erreicht man das Ziel? Um bei dem Beispiel zu bleiben: Wie kommt man dahin, 20.000,- Euro auf dem Konto zu haben? Was macht man? In diesem Fall muss man sich also überlegen, wie man das entsprechende Einkommen hat, um an diesem Tag
diesen Betrag übrig zu haben. Geht man arbeiten? Macht man sich selbstständig? Wo verdient man am meisten? Doch natürlich muss man hier auch überlegen, wie man nicht zu viel Geld ausgibt. Wie schafft man dies, dass man nicht zu viel Geld ausgibt?

Das sind alles Dinge, die man sich überlegen muss. ABER: Die Überlegungen müssen nicht an einem Tag gemacht werden. Sonst hat man vielleicht im Laufe des Tages keine Lust mehr, weil es einfach zu viel ist. Man kann auch nach und nach noch Punkte zu dem Weg dazu setzen.

Sind andere Menschen betroffen?

Man muss sich auch überlegen, ob man andere braucht oder ob sie direkt davon betroffen sind. Zum Beispiel Familie. Entweder bei der Wahl des Einkommens. Aber auch bei den Ausgaben ist es wichtig, dass andere mithelfen, dies zu erreichen. Das zum Beispiel Kinder nicht dauernd etwas Neues gekauft haben wollen oder ihre vorhandenen Dinge ständig kaputt machen, so das man Anschaffungen neu machen muss.
Diese kann man und sollte man in ihren frühen Kindertagen schon darauf einstimmen was man erreichen will, und dass sie mit daran arbeiten, diese Ziele zu erreichen. Und wenn es nur ist, dass sie nicht zu viele Kosten verursachen.

Entscheidungen treffen

Man muss vielleicht aufgrund der Lebenssituation Entscheidungen treffen. Vielleicht wo man wohnt. In welcher Wohnung, in welchem Ort, in welchem Land. Egal um was es geht. Aber wenn man diese Ziele vor Augen hat, helfen sie auch dabei, die Entscheidungen zu erleichtern. Selbst bei der Wohnungseinrichtung helfen sie. Muss man “rumprotzen” und eine super moderne Küche haben, die Besucher vor Neid erblassen
lässt? Oder reicht eine einfache Küche, die in ihrer Funktionalität ausreicht?

Realistische Ziele

Die Ziele die man sich setzt, sollten aber realistisch sein. Um bei dem Beispiel zu bleiben: Wen man sich vornimmt, mit einem Job im Angestelltenverhältnis an diesem Tag 5.000.000,- auf dem Konto zu haben, ist das sehr unrealistisch. Denn es ist eher nicht möglich. Wenn man selbstständig ist, wäre der Betrag
eher möglich, wenn man eine entsprechende Idee hat.

Motivation durch Ziele

Wir haben alle mal eine schlechte Lebensphase. Sei es durch Umstände, die wir nicht beeinflussen konnten oder weil wir uns selber dahin gebracht haben weil wir dumm waren. Egal was der Grund war. Aber wenn wir diese Ziele vor Augen haben und danach leben, ist dies wieder eine gewisse Motivation für das
eigene Leben. Man hat einen Weg, nach dem man leben sollten um ein Ziel zu erreichen.

Der Weg ist das Ziel

Dies sagt man ja oft. Es ist ein bekannter Spruch. Aber ist er richtig? Für diesen Zweck sicher nicht. Denn den Weg geht man, um das Ziel zu erreichen. Und
den Weg muss man festlegen, nachdem man weiß, wie das Ziel aussieht.

Tagesplan festlegen

Wenn man weiß, wo die Reise hin geht (Ziele und Wege dahin) kann man sich den entsprechenden Tagesplan festlegen. Es hilft nichts, den Tagesplan festzulegen, wenn man das Ziel nicht vor Augen hat. Dann hat man zwar einen Tagesplan, aber man weiß nicht konkret wofür. Sicher haben wir alle Wünsche.
Aber nach diesen sollte man sich keinen Plan machen. Wie schon erwähnt, sollten die Ziele messbar und nachvollziehbar sein. Wünsche sind dies selten.

Der Tagesplan sollte auf den Weg zum Ziel ausgerichtet sein. Und zwar von morgens bis abends. Natürlich sollte man auch Pausen und Vergnügen mit einplanen in den Tagesplan. Aber dennoch sollte man konkret wissen, wie der Tag aussieht. Nicht heute so, morgen so, übermorgen wieder anders. Man kann
den Tagesplan je nach Terminen und Verpflichtungen, die “dazwischen kommen”, ändern. Aber er sollte relativ gleich sein jeden Tag.

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