Freitag, 26. August 2016

Chaotische Wohnung aufräumen

Es gibt da 2 Möglichkeiten, vorzugehen. Die erste Möglichkeit ist sicher eher für eine Messiwohnung geeignet. Man geht durch die Wohnung und wirft alles weg, was ganz klar Müll ist. Damit hat man schon vieles in der Wohnung entsorgt. Jedoch wenn man über die Jahre einfach nur nachlässig war, ist dies der falsche Weg. Denn es kann sein, dass hier und da noch Dinge dabei sind, die man einfach noch braucht. Schriftstücke, Kontoauszüge, was auch immer.

Man sollte erst mal damit anfangen, sich eine Liste zu machen. Mit den Stellen in der Wohnung, die man angehen möchte. Also alle Stellen. Man sieht es zwar, aber diese Liste sollte als Leitfaden dienen. Und damit es nicht zu viel auf einmal wird, so dass man mal hier und mal dort anfängt.

Hier muss man anders vorgehen. Man muss alle Unterlagen, die man über eine längere Zeit einfach irgendwo hingelegt hat, erst mal durchsehen und aussortieren, was man noch braucht und was offenbar Müll ist. Hier können alte Briefe dabei sein, oder Werbung, Prospekte, was auch immer.

Man kann dafür 3 "Häufchen" machen. 
1. Was man ganz sicher aufgewahren muss.
2. Was ganz sicher Müll ist.
3. Dinge bei denen man sich nicht sicher ist und später entscheidet oder prüft. 

Dazu ist es wichtig, Tüten und andere Behältnisse bereitstehen zu haben, um den Müll direkt zu entsorgen. Denn wenn man auch hier erst noch sehen muss, wo man die Sachen hintut, hält das nur unnötig auf und demotiviert. So kann man den Müll entsprechend der Mülltrennung direkt in die entsprechenden Tüten oder Säcke entsorgen. Diese Behälter muss man dann natürlich nach und nach entsorgen. Also täglich. Damit sie aus dem Weg sind.




Was man aufbewahren muss, also Schriftstücke, wird dann erst mal abgeheftet. Natürlich direkt sortiert, nicht durcheinander.
Der Müll wird dann direkt entsorgt. Wie oben beschrieben direkt in die Behältnisse rein.
Die Dinge, bei denen man sich erst mal nicht sicher ist, ob man diese noch braucht oder nicht, kann man erst mal auf einen Haufen legen und später durchsehen.

Am besten nimmt man sich hier einzelne kleine Stellen in der Wohnung vor. Ich sage mal als Beispiel, einen Tisch. Man nimmt sich also den Tisch vor, entsorgt die Dinge, die dort drauf liegen. Schubladen und Türen folgen später. Dies hat zur Folge, es sieht erst mal aufgeräumter aus. Offensichtlich ist es ordentlich. Dies motiviert einen selber und man kann wieder bedenkenlos Besuch in die Wohnung lassen. Was in den Schubladen und hinter den Türen ist, sieht man ja erst mal nicht.

Diese Stelle sollte man auf seiner Liste streichen. Dann sieht man nicht nur in der Wohnung, es geht vorran, sondern auch auf der Liste. Man sollte auf diese Weise täglich eine Stelle machen. Wenn man die Zeit hat, kann man auch 2 Stellen angehen. So wird es nicht zu viel auf einmal. Aber wenn man diese Liste erstellt hat, sollte man sich auch daran halten. Sonst kann es leicht passieren, es wird zu viel und man weiß am Ende nicht mehr wo man nun weiter machen soll. Weil es vielleicht zu viele "Baustellen" sind. Dafür dient die Liste auch, damit man einen "Leitfaden" bei der Vorgehensweise hat.

Die Gründe für eine unordentliche Wohnung können vielfältig sein. Darauf will ich jetzt hier nicht eingehen. Dann würde der Text sehr lang. Jeder hat seine Dinge im Leben, die belastend sind. Schicksalsschläge sind irgendwann immer mal wieder vorhanden. Wichtig ist nur, dass man wieder Ordnung in sein Leben bringt. Hier fängt man mit der Wohnung an, damit man alles wieder anständig regeln kann.


Kommentare:

  1. Danke für den Beitrag! Behutsam vorgehen mit Überblick und nicht zu viel auf einmal vornehmen sind gute Vorgehensweisen, finde ich.

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    1. So ist es. Stress und Hektik sind niemals gute Begleiter. Egal in welcher Hinsicht.

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