Sonntag, 20. September 2015

Wohnung aufräumen anfangen

Das Leben geht manchmal komische Wege. Es passieren Dinge, auf die man keinen Einfluss hat oder bei denen man einfach dumm war. Die Ursachen können vielfältig sein. Wichtig ist aber, dieses Leben wieder in Ordnung zu bringen. Man muss mal anfangen. Man kann nicht immer Gründe vorschieben, die passiert sind oder immer noch anhalten.
Ich denke, wir alle haben im Leben manchmal Dinge, die nicht schön sind. Es passieren Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Es passieren Dinge, auf die man falsch reagiert hat. Egal was war. Egal was man gemacht hat. Wichtig ist, dass man sein eigenes Leben wieder in die Bahnen lenkt, wo es hin gehört.



Oft ist es so, die Vernachlässigungen fangen damit an, dass man die Wohnung nicht mehr richtig aufräumt. Man legt vielleicht nur gewisse Dinge auf Seite damit sie nicht im Weg rumliegen. Trotzdem sieht es vielfach unordentlich aus. Aber genau dies bringt weitere Probleme. Wenn es klingelt, könnte ja jemand rein wollen. Handwerker, die etwas nachsehen müssen. Monteure, die irgendwas am Haus erledigen und dafür etwas in der Wohnung prüfen müssen.
Wenn es in der Wohnung unordentlich ist, hat man nicht den Kopf frei für die Dinge, die erledigt werden müssen. also sollte man damit anfangen.

Aber WIE fängt man damit an, eine Wohnung auzuräumen?

Es wurde bei Untersuchungen festgestellt, der Boden spielt eine große Rolle. Der Fußboden muss frei sein. Denn der Blick geht oft beim Begehen der Wohnung (wie auch generell beim Gehen) nach unten. Man schaut auf den Boden wenn man geht. Wenn aber dort alles rumliegt was dort nicht hingehört, zieht dies die "gute Laune" nach unten, ohne dass man es merkt. Man hat weniger Lust, etwas zu erledigen. Also steht am Anfang, in der Wohnung den Fußboden aufzuräumen. Egal was man sonst noch zu erledigen hat. Der Fußboden ist der Anfang allen "Übels".

Also geht man durch die Wohnung und wirft alles weg, was dort rumliegt. Jedenfalls das meiste. Denn würde es auf den Boden liegen wenn man es noch braucht? Das muss jeder für sich selber wissen. Aber meist ist es so.
Was offensichtlich Müll ist, (Verpackungen, alte Gegenstände die man nicht braucht), wird sofort entsorgt. Direkt in eine Mülltüte oder in einen Müllbeutel rein. Dies gehört dann in den Mülleimer. Klamotten gehören in die Wäsche. In die Wäschetonne oder in die Waschmaschine. Da sollte man nicht lange überlegen. Hauptsache es ist weg.
Wenn man Dinge hat, bei denen man sich nicht sicher ist ob man diese noch braucht oder nicht, werden sie erst mal "auf Seite" gelegt. Aber NACH OBEN! In einen Schrank, auf einen Tisch, in ein Regal. Was auch immer man hat. Diese Stelle kann man später noch in Ruhe aufräumen. Ebenso wie andere Stellen in der Wohnung, die höher sind. Wichtig ist jedoch, der Fußboden ist erst mal frei. Man kann gehen ohne zu stolpern. Man muss nirgendwo drüber steigen. Man fühlt sich besser wenn man diesen Punkt erreicht hat. Wobei viele diesen Punkt ja schnell erreichen. Wohnungen sind ja in der Regel nicht so groß. Das meiste liegt in Regalen und Schränken, weil man hier mehr in der Höhe lagern kann.

Wenn man später zu diesen Dingen übergeht, sollte man sich angewöhnen, alles was man nicht mehr braucht, in den Müll zu entsorgen. Was weg ist, ist weg. Auch wenn man es vorher jahrelang gesammelt hat.